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Herzlich Willkommen

Hier findet Ihr alle Informationen rund um unseren Verein

mit den Abteilungen Laufsport, Leichtathletik, Walking und Allgemeine Sportgruppe .


Stülpenerlauf in Großolbersdorf - 3 Starter = 3 Medaillen

Am 10. Mai 2026 fand in Großolbersdorf der Stülpnerlauf statt.

Bei strahlendem Sonnenschein und guten Temperaturen zum Laufen gingen Jan, seine Tochter Johanna und Isabelle an den Start.
Johanna machte den Anfang. Sie startete über die 2300m und belegte in ihrer AK JU16, mit einer Zeit von 11:38 min. den 2. Platz.

Als Nächstes ging Isabelle auf den 7km an den Start. Die Strecke ist landschaftlich richtig schön, was die Höhenmeter angeht hat sie es allerdings wirklich in sich, ca. 160HM mussten geschafft werden. Aber wenigstens der letzte Kilometer ging nur bergab.
In einer Zeit von 39:51 Minuten wurde sie in ihrer AK50 Platz 1. Großartig!!

Eine Minute nach den 7km Läufern wurde es auch für die 14km Starter ernst. Jan durfte die Runde zwei mal Laufen. Das waren dann doch mehr als 300 HM die geschafft werden mussten. Über Feld und Waldwege ist das dann doch sehr anspruchsvoll.

Auch er kann sehr zufrieden sein. Bei einem wieder sehr starken Starterfeld,
machte er für uns den Medaillensatz komplett. Er belegte in seiner AK40, in einer Zeit von 1:00:47, den 3. Platz.

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Herzlichen Glückwunsch an Euch!
Es war eine wirklich schöne und gut organisierte Veranstaltung.
Wir kommen gerne wieder.

26. Meißner Nachtlauf - alles anders als gedacht

Sandra hat immer wieder vom Nachtlauf in Meißen geschrämt gegenüber dem Verein. Auch hatte sie in den Jahren zuvor immer einen Platz auf dem Podium mit ihrer Laufpartnerin. Der Lauf wird als Paarlauf ausgerichtet mit 2x 8 Runden durch die Meißner Altstadt. Jede Runde hat ca. 1,1 km und etwa 20-30 Höhenmeter. Start war wieder um 20:00 Uhr in diesem Jahr und das ganze bei besten Bedingungen. 
Leider hatte Sandra in diesem Jahr keine Laufpartnerin gefunden und konnte nicht antreten, wie ursprünglich gedacht. Lotta wiederum hatte ich mit Nathalie König zusammen angemeldet. Michael und Philipp wollten auch zusammen laufen. Auch hier kam es anders als gedacht. Lotta und Philipp mussten auch ihren Teilnahme zurückziehen.

Somit wurde es zum Start hin ein Mixed Team aus Michael und Nathalie. 

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Ein großes Durcheinander auf der Strecke hat hier und da zu einem falschen Bild der Konkurrenz geführt. Zum Glück hatten die Veranstalter den Durchblick behalten und so arbeiten sich sich beide von Gesamtplatz 6 nach den ersten Runden bis auf Platz 3 vor. Bei hatten ab der Hälfte des Rennens nochmal deutlich zugelegt. Nathalie konnte gegenüber Platz 4 immer Zeit rausarbeiten und Michael war dies nicht vergönnt. 
Dennoch eine starke Teamleistung mit Gesamtplatz 3 und die Vorgaben der Trainerin Lotta 1zu1 umgesetzt.Es ist wahrlich einen großartige Veranstaltung mit einer tollen Kulissen und einem sehr sehr starkem Teilnehmerfeld in allen Disziplinen. Auch alle Teilnehmer ohne Ambitionen auf einen Platz auf dem Podium waren durchgehend begeistert und machten den Lauf einem fantastischen Team-/ Paar-/ Mannschaftserlebnis.

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Marathon Hannover - Eine Neuinterpretation von "negativ split"

Ich, Michael Siegel, möchte zuerst den Begriff "negativ split" erläutern und anschließend auf meine Neuinterpretation eingehen. Eines vorab: Es handelt sich hier um meine Gefühlslage und beschreibt ausschließlich meinen subjektiven Eindruck. Bitte keinen Bezug nehmen auf eure individuelle Leistung.

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In der Läuferblase wird von einem negativen Split gesprochen, wenn die erste hälfte des Rennens langsamer läuft als die zweite Hälfte des Rennen, sich also nach hinten heraus steigert. Die Zeit geht nach unten und wird somit negativ. Bei einem Marathon wird in der Regel von 5 Kilometer Splits gesprochen. Soweit die Theorie. 
Nun mein Interpretation beschrieben. Ich wollte gern noch eine Sub 3 h auf einen flachen Marathon laufen, um eine stabile Zeit für die Qualifikation zum Boston Marathon zur erreichen. Somit hat es sich angeboten nach Ostern, beim Hannover Marathon an den Start zu gehen. Gleichzeitig war es auch die Deutsche Meisterschaft im Marathon. Das wollte ich dann auch einfach mal miterleben. Ein paar Monate zuvor bin ich in Nizza knapp über den 3 h geblieben und da waren die Bedingungen deutlich schwerer für mich zzgl. einiger Höhenmeter. Ich war frohen Mutes das zu schaffen, auch wenn die 3 Wochen vor dem Lauf eher nicht liefen aus gesundheitlichen Gründen. Egal - wird schon werden. 
Als DM-Teilnehmer durfte ich auch im ersten Startblock antreten, da dort nur die Bruttozeit zählt - nicht das ich eine Chance hätte im deutschen Vergleich. War schon cool so weit vorn zu starten und die ersten 200 m sehr viel freie Bahn zu haben. Ich fühlte mich soweit so gut für eine Pace von 4:15. Auf den ersten Kilometern war ich tatsächlich etwas zu schnell, jedoch frohen Mutes meine Pace zu finden. Dabei hat sich ein Denkfehler herausgestellt! Auf den ersten 10 Kilometern wurde ich nur überholt und das mit < 4:15 Pace. Da fing das Grübeln an: Wann brechen die alle ein?, Was mach ich hier?, Schei*e bin ich schlecht, aber schneller Laufen macht auch kein Sinn!, Wie viele kommen da noch? Warum werde ich bei Kilometer 15 immer noch überholt? Das war echt nicht schön und kannte ich bislang auch nicht. Keiner ist so wirklich meine 4:15 mitgegangen und hat sich auch keinen Gruppe gebildet. Ich war irgendwie verloren im Niemandsland des DM-Marathon, aber es lief irgendwie... bis zum Halbmarathon! Plötzlich kamen meine gesundheitlichen Schwierigkeiten wieder und das wurde zur Belastung. Zuerst hatte ich die Zeit erhöht für jeden Kilometern bis Verpflegungsstelle 25 km. Aufhören? Ja? Nein? ... Probieren solang es geht, aber langsamer.. Meine persönliche Betreuung an der Strecke hat mich immer wieder aufgebaut und auch mit gelitten. Wieder anhalten, gehen, wieder probieren, noch etwas langsamer machen. Von 5:30 auf 6:30, wieder gehen, wieder trinken, Grübeln, Ja? Nein? Vielleicht... Dann der Entschluss: hab es bezahlt und bin bis hier her gefahren. Die 10 Kilometer schaffe ich noch irgendwie und die Medaille hole ich mir - Egal wie! Es wurde immer alles schlimmer. Bei jeder Verpflegungsstelle habe ich aufgetankt und dann versucht weiterzulaufen. Es wurde nichts mehr mein Körper hatte das Laufen aufgegeben, es wurde kühler. Der 3h-Pacer kam vorbei, dann irgendwann auch der 3:30h-Pacer. Und ich?! Ich konnte nur noch spazieren gehen. Alle liefen an mir vorbei. Gut! Auch andere um mich herum hatten auch ihre Sorgen und Probleme, aber die kamen irgendwann wieder vorwärts. Die Anfeuerungen und der Zuspruch waren bemerkenswert, aber haben mir ausreichende Kraft mehr gegeben für einen ordentlichen Zieleinlauf.
Meine Splits wurden immer negativer im Bezug auf das Erleben und Erfahren = "negativ split".
Ja, ich bin mit 3:38 Stunden ins Ziel gekommen und für die Zeit trainieren viele Läufer hart und lang und manche erreichen das wohl nie - das ist mir als Trainer und Läufer sehr wohl bewusst, aber es ist nicht das wofür ich angetreten bin und was ich erreichen wollte und im Stande bin zu Leisten. Ungeachtet meiner Gefühle, ist der Marathon in Hannover echt MEGA. Der Verlauf, die Stimmung, die Jahreszeit und die Bedingungen waren einfach nur GROßARTIG. Dort wo ich es genießen konnte, habe ich es auch. Daher bleibt die zwei Seiten der Finisher-Medaille. Meine erste negative Erfahrung bei einem Marathon und eine wunderbare Veranstaltung mit DM-Teilnahme.
Danke an die beste Unterstützung am Streckenrand - Lotta! Sie ist über 15 Kilometer durch die Stadt geflitzt und auch so machen Strechenabschnitt mit mir spazieren gewesen. Mitgefiebert, mit gelitten und mit die Erfahrung geteilt. DANKE.

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