• Startseite
    • Abteilungen
      • Leichtathletik
      • Laufsport
      • Allgemeine Sportgruppe
      • Walking
    • Wir über uns
    • Kontakt
    • Chronik
    • Mitgliedschaft
  • Empfehlungen
    • Wir auf Facebook
    • Wir auf Instagram
    • Wir auf Twitter
    • Weblinks
  • Mitgliederbereich
    • Anmeldung
    • Benutzername vergessen
    • Passwort vergessen
    • Registrierung
  • Veranstaltungen
    • run vs. bike
      • Archiv - Fotos
      • Archiv - Ergebnisse
    • Edelweißlauf
    • Erzgebirgsspiele
    • Regionalmeisterschaften
  • Presse & Berichte
    • Fotos
    • Presse
    • Laufberichte
      • Laufberichte 2026
      • Laufberichte 2025
      • Laufberichte 2024
      • Laufberichte 2023
      • Laufberichte 2022
      • Laufberichte 2021
      • Laufberichte 2020

Herzlich Willkommen

Hier findet Ihr alle Informationen rund um unseren Verein

mit den Abteilungen Laufsport, Leichtathletik, Walking und Allgemeine Sportgruppe .


Marathon Hannover - Eine Neuinterpretation von "negativ split"

Ich, Michael Siegel, möchte zuerst den Begriff "negativ split" erläutern und anschließend auf meine Neuinterpretation eingehen. Eines vorab: Es handelt sich hier um meine Gefühlslage und beschreibt ausschließlich meinen subjektiven Eindruck. Bitte keinen Bezug nehmen auf eure individuelle Leistung.

img 3649img 3633img 3642

In der Läuferblase wird von einem negativen Split gesprochen, wenn die erste hälfte des Rennens langsamer läuft als die zweite Hälfte des Rennen, sich also nach hinten heraus steigert. Die Zeit geht nach unten und wird somit negativ. Bei einem Marathon wird in der Regel von 5 Kilometer Splits gesprochen. Soweit die Theorie. 
Nun mein Interpretation beschrieben. Ich wollte gern noch eine Sub 3 h auf einen flachen Marathon laufen, um eine stabile Zeit für die Qualifikation zum Boston Marathon zur erreichen. Somit hat es sich angeboten nach Ostern, beim Hannover Marathon an den Start zu gehen. Gleichzeitig war es auch die Deutsche Meisterschaft im Marathon. Das wollte ich dann auch einfach mal miterleben. Ein paar Monate zuvor bin ich in Nizza knapp über den 3 h geblieben und da waren die Bedingungen deutlich schwerer für mich zzgl. einiger Höhenmeter. Ich war frohen Mutes das zu schaffen, auch wenn die 3 Wochen vor dem Lauf eher nicht liefen aus gesundheitlichen Gründen. Egal - wird schon werden. 
Als DM-Teilnehmer durfte ich auch im ersten Startblock antreten, da dort nur die Bruttozeit zählt - nicht das ich eine Chance hätte im deutschen Vergleich. War schon cool so weit vorn zu starten und die ersten 200 m sehr viel freie Bahn zu haben. Ich fühlte mich soweit so gut für eine Pace von 4:15. Auf den ersten Kilometern war ich tatsächlich etwas zu schnell, jedoch frohen Mutes meine Pace zu finden. Dabei hat sich ein Denkfehler herausgestellt! Auf den ersten 10 Kilometern wurde ich nur überholt und das mit < 4:15 Pace. Da fing das Grübeln an: Wann brechen die alle ein?, Was mach ich hier?, Schei*e bin ich schlecht, aber schneller Laufen macht auch kein Sinn!, Wie viele kommen da noch? Warum werde ich bei Kilometer 15 immer noch überholt? Das war echt nicht schön und kannte ich bislang auch nicht. Keiner ist so wirklich meine 4:15 mitgegangen und hat sich auch keinen Gruppe gebildet. Ich war irgendwie verloren im Niemandsland des DM-Marathon, aber es lief irgendwie... bis zum Halbmarathon! Plötzlich kamen meine gesundheitlichen Schwierigkeiten wieder und das wurde zur Belastung. Zuerst hatte ich die Zeit erhöht für jeden Kilometern bis Verpflegungsstelle 25 km. Aufhören? Ja? Nein? ... Probieren solang es geht, aber langsamer.. Meine persönliche Betreuung an der Strecke hat mich immer wieder aufgebaut und auch mit gelitten. Wieder anhalten, gehen, wieder probieren, noch etwas langsamer machen. Von 5:30 auf 6:30, wieder gehen, wieder trinken, Grübeln, Ja? Nein? Vielleicht... Dann der Entschluss: hab es bezahlt und bin bis hier her gefahren. Die 10 Kilometer schaffe ich noch irgendwie und die Medaille hole ich mir - Egal wie! Es wurde immer alles schlimmer. Bei jeder Verpflegungsstelle habe ich aufgetankt und dann versucht weiterzulaufen. Es wurde nichts mehr mein Körper hatte das Laufen aufgegeben, es wurde kühler. Der 3h-Pacer kam vorbei, dann irgendwann auch der 3:30h-Pacer. Und ich?! Ich konnte nur noch spazieren gehen. Alle liefen an mir vorbei. Gut! Auch andere um mich herum hatten auch ihre Sorgen und Probleme, aber die kamen irgendwann wieder vorwärts. Die Anfeuerungen und der Zuspruch waren bemerkenswert, aber haben mir ausreichende Kraft mehr gegeben für einen ordentlichen Zieleinlauf.
Meine Splits wurden immer negativer im Bezug auf das Erleben und Erfahren = "negativ split".
Ja, ich bin mit 3:38 Stunden ins Ziel gekommen und für die Zeit trainieren viele Läufer hart und lang und manche erreichen das wohl nie - das ist mir als Trainer und Läufer sehr wohl bewusst, aber es ist nicht das wofür ich angetreten bin und was ich erreichen wollte und im Stande bin zu Leisten. Ungeachtet meiner Gefühle, ist der Marathon in Hannover echt MEGA. Der Verlauf, die Stimmung, die Jahreszeit und die Bedingungen waren einfach nur GROßARTIG. Dort wo ich es genießen konnte, habe ich es auch. Daher bleibt die zwei Seiten der Finisher-Medaille. Meine erste negative Erfahrung bei einem Marathon und eine wunderbare Veranstaltung mit DM-Teilnahme.
Danke an die beste Unterstützung am Streckenrand - Lotta! Sie ist über 15 Kilometer durch die Stadt geflitzt und auch so machen Strechenabschnitt mit mir spazieren gewesen. Mitgefiebert, mit gelitten und mit die Erfahrung geteilt. DANKE.

Mehr Bilder

57. Göltzschtal-Marathon mit LM Straßenlauf in Lengenfeld

Am Samstag, den 11. April 2026, startete zum 57. Mal der Göltzschtal-Marathon in Lengenfeld/Vogtland. An diesem Tag machte das bisher kühle, wechselhafte Wetter eine Pause und schickte die Sonne raus. Dabei blieb es mit 10°C angenehm frisch - bestes Laufwetter und ein guter Zeitpunkt, die kurzen Sachen rauszuholen........ dachten sich 913 Finisher - Teilnehmerrekord.

Start und Ziel ist das Stadion des VfB Lengenfeld 1908. Von hier aus geht es auf dem überwiegend befestigten Radweg im Göltzschtal in Richtung Mylau und an Wendepunkten für die verschiedenen Strecken auf gleichem Weg zurück nach Lengenfeld. Marathonis besuchen Mylau zweimal. Die Strecke gilt als flach, jedoch sind knapp 100 m Abstieg Richtung Mylau sowie der gleiche Anstieg auf dem Rückweg spürbar und wollen bei der Renneinteilung berücksichtigt sein. Zwischen den Abschnitten auf dem relativ ebenen, leicht geschwungenen ehemaligen Bahndamm, bringen einige teils leicht befestigte, diesmal weitgehend trockene Hügel im Bereich Autobahnbrücke und Floßteiche, den Rhythmus gut durcheinander. 

Der Lauf eröffnete gleichzeitig den Westsachsen-Laufcup 2026 und es fanden Sächsische Landesmeisterschaften im Straßenlauf über 5 und 10 km sowie im Halbmarathon statt, mit Einzel- und Mannschaftswertung.

Der Läuferbund Schwarzenberg startet über die 5 und 10 km sowie den Halbmarathon, insgesamt sind wir zu zehnt (alle Bilder in der Galerie)

03871130 35a7 11f1 b7ac ab06dd508616

Über 5 km startet Dominik und belegt in 31:57 min. den 23. Platz in der Männerwertung.

Über 10 km starten Maximilian Prager (49:28 min., 7. AK 20-29), Isabelle Friedrich (54:08 min., 6. W50) und Claudia Hantusch. Mit ihren 57:45 min. springt sie auf den Bronzeplatz W45.

eadc0c92 35d2 11f1 82e7 95122e377ba9

Im Halbmarathon sind wir zu sechst unterwegs, am schnellsten unser Jan Beyreuther. In 1:25:37 Std. erreicht er als 4. AK M40 das Ziel, in der Landesmeisterschaft gehört ihm Platz 3.

038def00 35a7 11f1 b7ac ab06dd508616

Es folgt Kai Birgfeld in 1:28:20 Std., damit siegt er sowohl in seiner AK M50 und wird Landesmeister Halbmarathon. Zusammen mit Kai steht Andreas Lang als Dritter der Landesmeisterschaft auf dem Podest M50 (1:48:06 Std., 11. M50).

038d2bb0 35a7 11f1 b7ac ab06dd508616

Bei unseren Frauen läuft Sandra Weißbach vorneweg, 1:40:11 Std. sind Platz 2 AK W50, sowohl in der Normalwertung, als auch in der Landesmeisterschaft.

038d79d0 35a7 11f1 b7ac ab06dd508616

Ihr folgt Tochter Anne bei ihrem HM-Debüt in 2:10:14 (11. AK W20-29) sowie Denise Kretzschmar als 16. der selben AK (2:20:38).

In der Mannschaftswertung konnten wir diesmal leider nix reißen, die Frauen mit Sandra, Anne und Denise haben Platz 6 der Normalwertung inne und schrappten mit Platz 4 der Landesmeisterschaft in 6:11:03 Std. knapp vorbei..

Bei den Männern kamen Jan, Kai und Andreas in 4:42:03 auf Platz 9, bzw. Platz 8 Landesmeisterschaft. Leider kamen wir mangels entsprechender Kandidaten nicht in die Altersklassenwertung der Landesmeisterschaft (Senioren 30-49 bzw. 50+). Hallo ihr Trainingsweltmeister/innen! Wir benötigen hier eindeutig mehr Teilnehmer/innen ;-)

0391e6a0 35a7 11f1 b7ac ab06dd508616

Ein großer Dank geht wieder an die Organisation des VfB Lengenfeld 1908 e.V. Abt. Leichtathletik raus; immer ein tolles echtes Vereinsevent, mit allem was dazu gehört, incl. Kuchenbuffet.

Strahlende Gesichter trotz Regen beim Leipzig Marathon

Beim Leipzig Marathon zog es vier Läuferinnen und Läufer unseres Läuferbunds an den Start des Halbmarathons. Alle gingen mit eigenen Zielen und Erwartungen ins Rennen. Die Wettervorhersage klang zunächst wenig einladend, Regen und Sturm waren angekündigt. Doch der Vormittag zeigte sich überraschend ruhig, fast schon wie die bekannte Ruhe vor dem Sturm.

Um 9:30 Uhr starteten zunächst die Marathonläuferinnen und Marathonläufer. Die Bedingungen waren nahezu perfekt, bewölkt, kaum Wind und angenehm kühl. Unsere Halbmarathonstarter beobachteten das Geschehen gespannt und warteten selbst noch etwas nervös im Startbereich. Währenddessen erreichten bereits die ersten Marathonläufer das Ziel, sogar die schnellste Frau kam noch vor dem Halbmarathonstart ins Ziel, eine beeindruckende Leistung.

Pünktlich um 12:15 Uhr fiel dann der Startschuss für den Halbmarathon. Die Nervosität wich und das Adrenalin übernahm. Doch nur wenige Minuten nach dem Start änderte sich das Wetter schlagartig. Aus leichtem Nieselregen wurde schnell starker Regen, der die Straßen von Leipzig in kürzester Zeit unter Wasser setzte. Zwischen Pfützen und nassen Schuhen fühlte sich das Ganze zeitweise eher nach Aquajogging als nach einem Wettkampf an. Mit der Zeit wurde es auch windiger und das Rennen entwickelte sich zu einem echten Kampf gegen die Elemente. Die Kälte kroch langsam in die Körper und machte die Bedingungen zusätzlich anspruchsvoll. Umso wichtiger war die Unterstützung der Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Strecke. Trotz des Wetters hielten sie durch und sorgten mit ihrem Cheering vom Straßenrand für großartige Stimmung.

Auch sportlich gab es starke Leistungen zu feiern. Anja und Franziska erreichten das Ziel in 2:24:19 und 2:07:14. Erik verpasste seine anvisierte Zeit von 1:30 nur knapp und lief mit 1:31:54 ein sehr starkes Rennen. Lotta zeigte eine herausragende Leistung, lief in 1:21:38 persönliche Bestzeit und sicherte sich damit den Sieg bei den Frauen.

68c08340 dc63 40ca aafa 029d4c55940a78b0b20b 4ccb 4377 b8a1 780c5db465655ca025d0 3daa 11f1 96b1 d10c1ac0866c

Am Ende waren zwar alle kalt und komplett durchgefroren, doch nach einer heißen Dusche und mit etwas Abstand waren alle wieder wohlauf und konnten stolz auf ihre Leistungen zurückblicken.

Mehr Bilder.

Seite 1 von 3

  • 1
  • 2
  • 3

» Eventfotos 2026

» Nachrichten

  • Marathon Hannover - Eine Neuinterpretation von "negativ split"
  • 57. Göltzschtal-Marathon mit LM Straßenlauf in Lengenfeld
  • Strahlende Gesichter trotz Regen beim Leipzig Marathon
  • Ostern mal anders!
  • Erfolgreiches internationales Debüt: Manja Mann begeistert bei den EMACI 2026
  • Startschuss gefallen: Die Laufsaison ist eröffnet!

» Besucher

149442
Gestern: 30
Diese Woche: 39
Letzte Woche: 210
Dieser Monat: 324
Letzter Monat: 1.414

Weblinks

  • DUV - Ultramarathon Statistiken
  • ITRA - International Trail Running Association
  • UTMB Index - nach einem Läufer suchen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Redvil – Vereins- und Teamdesign
Simply Saxony