Ein ganz besonderer Moment für unseren Verein: Mit ihrem ersten Auftritt auf internationaler Bühne hat Manja Mann bei den European Masters Athletics Championships Indoor 2026 (EMACI) im polnischen Toruń eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht.
Aber was ist EMACI eigentlich? Die European Masters Athletics Championships Indoor (EMACI) sind die Hallen-Europameisterschaften der Masters-Leichtathletik. Hier treten Athletinnen und Athleten der Altersklasse ab W35 und M35 (nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt) aus Europa an, welche zur jeweiligen Nationalen Spitze gehören. Die Besonderheit: Leistungssport endet hier nicht mit einem bestimmten Alter, sondern wird generationenübergreifend auf höchstem Niveau weitergeführt. Das Wettkampfprogramm ist dabei genauso vielfältig wie in der klassischen Leichtathletik: Von technischen Disziplinen wie Kugelstoßen, Hochsprung, Weitsprung oder Dreisprung über Sprint- und Laufstrecken bis hin zu Geh-Wettbewerben ist alles vertreten. Die EMACI bieten somit eine internationale Bühne für erfahrene Sportlerinnen und Sportler, die ihre Leidenschaft für die Leichtathletik über viele Jahrzehnte hinweg bewahrt haben und sich weiterhin mit Europas Besten messen möchten.
Manja Mann startete in der Altersklasse W50 und stellte dort ihr Können unter Beweis – und sorgte gleich mehrfach für starke Ergebnisse und emotionale Höhepunkte.
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Den Auftakt machte Manja über ihre Paradedisziplin, die 400 Meter. In einem souveränen Halbfinale lief sie mit einer Zeit von 69,97 Sekunden auf Rang zwei ihres Laufs. Damit sicherte sie sich zwar leider knapp nicht den Einzug ins Finale, belegte am Ende jedoch einen hervorragenden 8. Platz in Europa. Ein sensationeller Einstieg in ihre ersten internationalen Meisterschaften.


Am folgenden Tag wartete nun die nächste Herausforderung: der Wechsel vom Langsprint auf die explosive Kurzsprint über 60 Meter. Doch auch hier zeigte Manja ihre Klasse. Mit einer Saisonbestleistung von 9,35 Sekunden bestätigte sie eindrucksvoll ihre starke Form. Bereits bei Landes- und Deutschen Meisterschaften hatte sie mit herausragenden Leistungen überzeugt, diese nun auch auf internationaler Bühne abzurufen, macht ihren Auftritt umso bemerkenswerter. Eine Leistung, die nicht nur Respekt verdient, sondern auch viele andere Sportlerinnen und Sportler inspiriert.


Doch damit nicht genug: Über die 200 Meter legte Manja noch einmal nach und lief starke 30,5 Sekunden. Eine weitere überzeugende Vorstellung in einem dichten Teilnehmerfeld.
Den emotionalen Höhepunkt bildete schließlich ihre Nominierung für die 4x200-Meter-Staffel des deutschen Teams. Für Manja eine ganz besondere Erfahrung, wie sie selbst berichtet:
„Es war eine sehr schöne Erfahrung, in der Staffel zu laufen. Ich hätte gar nicht gedacht, dass ich nominiert werde. Ich kannte bis dahin nur eine Läuferin vom Sehen […] und irgendwie waren wir doch sofort ein Team. Man kann sich das kaum vorstellen. Es war eine Woche voller Emotionen und Freude. Ich kann das alles noch gar nicht richtig fassen.“

Eine Woche voller sportlicher Erfolge, Teamgeist und unvergesslicher Momente geht damit zu Ende und Manja Mann hat eindrucksvoll gezeigt, was mit Leidenschaft, Disziplin und Freude am Sport möglich ist. Wir sind stolz auf diese außergewöhnliche Leistung und freuen uns auf alles, was noch kommt!
