20. Oberelbemarathon 2017

Am 30. April war es wieder soweit, der Start zu einem der schönsten Landschaftsmarathons Deutschlands. Unterhalb der gewaltigen Festung Königstein ist der Start des Oberelbe-Marathons aufgebaut. Auf den ersten 15 Kilometern laufen die Aktiven durch die herrliche Kulisse der Sächsischen Schweiz mit den einmaligen Felsformationen des Elbsandsteingebirges. Nach dem Abstecher durch die historische Altstadt von Pirna geht es auch auf der zweiten Hälfte des Oberelbe-Marathons auf dem durchgehend asphaltierten Elbe-Radweg nach Dresden, vorbei am Blauen Wunder und den Elbschlössern wird die Dresdner Innenstadt erreicht und nach dem Blick auf die Frauenkirche und weitere kulturhistorische Sehenswürdigkeiten schließlich ins Ziel des Oberelbe-Marathons im Heinz-Steyer-Stadion gelaufen.  In diesem Jahr bei herrlichem Sonnenschein, idealen Lauftemperaturen und Rekordbeteiligung auf der Marathon Strecke.

Von den 13 Teilnehmern des Läuferbund Schwarzenberg nahmen 3 Frauen - Maxi, Kathrin, Lydia (ihr Erster) und 4 Männer - Georg, Mike, Philippe, Andreas am Halbmarathon teil. Frank, Heiko, Dirk, Sven, Jens und Christopher (war sein 2. Marathon)  starteten in Königstein zur langen Strecke.

Ergebnisse Halbmarathon

Maxi Fischer Platz 2  WU 20   1:59:20  Stunden 
Kathrin Müller Platz 32   W   45   2:00:49  Stunden
Lydia Viehweger Platz 29   W  30   2:00:50  Stunden
Georg Scholz Platz  9   M  20   1:23:30  Stunden
Philippe Hahn Platz 10   M  20   1:22:35  Stunden
Mike Scholz  Platz  21   M  45   1:34:30  Stunden
Andres Lang Platz  34   M  40   1:39:02  Stunden

Männer Hauptklasse wird die Brutto Zeit für die Platzierung zugrunde gelegt

Ergebnisse Marathon

Frank Kakies  Platz  3   M  55    3.20:53  Stunden
Heiko Bartsch  Platz 13   M  50    3:20:53  Stunden
Jens Lorenz  Platz 13    M  55    3:27:10  Stunden
Dirk Uhlig  Platz 56   M  50    3:45:53  Stunden
Sven Wiedemann  Platz 62   M  45    3:49:23  Stunden 
Christopher Schreiber  Platz 53   M  30    3:58:36  Stunden

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15. Spreewald Marathon

Bericht von Kathrin Müller und Dirk Uhlig:

Am vorletzten Aprilwochenende zieht es Sportbegeisterte regelmäßig in den Spreewald. Von Freitag, den 21.04. bis Sonntag, den 23.04.2017 fand dort der 15. Spreewaldmarathon in Burg, Lübben, Lübbenau und Straupitz statt. Das dreitägige Event beinhaltet nicht nur Laufen, sondern auch Skaten, Walken, Wandern, Rad- und sogar Kanufahren. Alle Disziplinen standen in mehreren kurzen und längeren Distanzen zur Auswahl, die Teilnehmer konnten zwischen insgesamt 33 verschiedenen Angeboten wählen (!), Sonderwertungen für mehrere Teilnahmen qualifizierten für Titel wie "Skaterkönig", "Läuferkönig" oder "Läufer-Krone". Also Koffer packen und ab in die Ferne. Mehr als 12.000 Aktive sorgten für eine Menge Leben in der wirklich sehr eindrucksvollen Spreewaldlandschaft.

Bereits am Samstag kämpfte sich Michael Vogelsang erfolgreich über den 200km Radmarathon und Kathrin Müller lief in Lübbenau den ersten Teil ihres Wettkampfs, den 22 km Biosphärenreservat-Halbmarathon in 2:11:04 Std. Dabei sah der Spreewaldhimmel wesentlich freundlicher aus als im Erzgebirge, auch wenn er ab und zu ein paar kurze nasse Überraschungen bereit hielt.

Sonntag wurde es dann für alle ernst. Bei kühlem und wechselhaftem Wetter mit starken Böen starteten die Läufer in Burg. April, wie er im Buche steht, der bislang kälteste Spreewald Marathon.

Jeder Finisher durfte sich am Ende über die beliebte Spreewaldgurke in Medaillenform freuen, unser Team über noch viel mehr: Einen hervorragenden 2. Gesamtplatz und den Sieg in der AK40 erzielte Holger Zander über die Marathondistanz in der Superzeit von 2:40:30 Std.! Ebenfalls über die 42,195 km erlief sich Heiko Bartsch in 3:12:54 Std. einen sehr guten 5.Platz in der starken AK50. Läuferkönigin Kathrin beendete ihren 2. Halbmarathon innerhalb von 24 Stunden mit 2:00:46 Std. schneller als den ersten und belohnte sich mit Platz 3 AK45 in dieser Sonderwertung! Dirk Uhlig schrammte als 4. AK 50 über die 21,1 km mit 1:30:43 Std. nur knapp am Podest vorbei. Grit Kornatz startete über 10 km und wurde in 1:01:05 Std. 33. in ihrer AK.

Herzlichen Glückwunsch!

Am Rande: Wie die Anreise der unzähligen Teilnehmer und Gäste organisiert war, wie reibungslos die vielen Wettkämpfe an den verschiedenen Orten abliefen, die freundlichen Helfer an der Strecke und im Ziel und das alles bei der gewohnt familiären Atmosphäre - dafür geht ein dickes Lob an den Veranstalter!

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