42. Berlin-Marathon

Am 27.09.2015 war es soweit - der 42. Berlin-Marathon! Es wartete die schnellste Strecke der Welt und (fast) alles was die Laufszene derzeit zu bieten hat:

Kenianische und Äthiopische Topläufer/-innen, die ein sehr schnelles Rennen auf Weltspitzenniveau planten, deutsche Topläufer/-innen, für die es um die deutsche Norm für die Olympischen Spiele 2016 in Rio geht … und natürlich Ernst, Thomas und Sven, seit 2011 die größte Delegation des Läuferbund Schwarzenberg 90 e.V.!

Doch halt! Sonnabend, den 26.09. war erstmal der "Breakfast Run" angesagt, auf deutsch der "Frühstückslauf" ;-) Unter dem Motto "Janz langsam!" - bewegt sich die Bunte, mitunter kostümierte, mit Instrumenten, Ballons usw. ausstaffierte Läuferschar ab 9:30 Uhr vom Start am Schloss Charlottenburg zum Olympiastadion und wird für die Frühsporteinlage mit einem anständigen Frühstück belohnt. Einstimmen und Kraft tanken für den 42. Berlin-Marathon am folgenden Tag. Und Sven natürlich mit der Kamera hautnah am Geschehen.

Aber es geht noch einen Tick früher. Denn am Sonntag war zeitigeres Aufstehen angesagt, um sich nach Anreise, Einlaufen, Kleidersack abgeben, letzten Verpflegungen, rechtzeitig in die Startblöcke einzureihen. Punkt 9:00 Uhr stiegen die Luftballons auf und über 41.000 Läufer aus 127 Nationen gingen auf der Straße des 17. Juni auf die Strecke, bei heiterem Herbstwetter und ca. 14°C optimalen Temperaturen.

Sieger bei den Herren wurde der Kenianer Eliud Kipchoge in Jahresweltbestzeit von 2:04:01 Stunden vor Eliud Kiptanui (Kenia, 2:05:22) und dem Äthiopier Feyisa Lilesa (2:06:57). Bei den Frauen gewann die Kenianerin Gladys Cherono, die in Jahresweltbestzeit von 2:19:25 unter 2:20 Stunden blieb, vor den Äthiopierinnen Aberu Kebede (2:20:48) und Meseret Hailu (2:24:33). Die Besten Deutschen waren Phillipp Pflieger in 2:12:50 Std. und Anna Hahner in 2:30:19 Std.

Unwesentlich dahinter kamen unsere Läuferbund-Athleten rein! Ernst, Thomas, Sven, alle sind durchgekommen, gesund, glücklich, unter dem Eindruck der von rund einer Million jubelnden Zuschauern, Bands und Kapellen, gesäumten Straßen und der tollen Kulisse des Zieleinlaufs beim Brandenburger Tor. Unser Thomas erzielte seine persönliche Bestzeit, obwohl er Kilometer 38-40 richtig Probleme hatte und beissen musste, um unter 3:45 Std. zu bleiben. Ein Kämpfer halt! Hut ab, für unseren Ernst! In diesem reifen Alter noch solche Zeiten zu laufen - RESPEKT. Unseren Sven sollten wir ebenso nicht vergessen. Er nutzte diesen Lauf, als Vorbereitung für die sehr anspruchsvolle Tour de Tirol. Wir drücken die Daumen!

Unsere Ergebnisse:                          
          
Zeit          Platz Ak         
Platz gesamt
Ernst Rollinger 3:34:03 Std.   75. 7.734.
Thomas Himmel 3:43:49 Std.   1.866. 10.139.
Sven Wiedemann 4:34:12 Std.   4.256. 22.112.