7. Skatstadtmarathon Altenburg

   


Am Samstag, dem 13.06.2015 fand bei sommerheissen 30 Grad der 7. Skatstadtmarathon in Altenburg statt. Mit von der Partie war Herbert Steffny ehemaliger deutscher Langstreckenläufer, Lauftrainer, Laufbuchautor und Diplom-Biologe. Er absolvierte einen Genusslauf von 13,3km.

 

Unser Sven Wiedemann hingegen wollte es wissen und meldete sich für den Marathon an und absolvierte diesen in einer Zeit von 4:00:43 Std. Er erkämpfte sich Platz 3 in seiner Altersklasse und Platz 35 gesamt von 111 männlichen Finishern. Super Leistung! Glückwunsch!

   

Gestartet wurde auf dem Marktplatz, der größte Anstieg der Strecke lag bevor. Der Weg führte entlang der Teichpromenade in Richtung Hellwiese bis zum Märchenbrunnen und auf einem anderen Weg wieder zurück zum Großen Teich. Es folgt ein 700m langer Anstieg  durch den Stadtwald bis zum Bismarckturm, dem höchsten Punkt der Strecke. Weiter auf einem ebenen Waldweg geht es vorbei am Klinikum direkt bis ins Wohngebiet Süd-Ost. Rechts über den Spielplatz laufen wir durch den Stadtwald zurück bis zur Paditzer Straße, auf der wir die Altenburger Ortsumgehung überqueren und in Richtung Kotteritz weiterlaufen. Dieser gesamte letzte Streckenabschnitt auf weichem Waldboden und später auf Asphalt lässt sich sehr gut laufen. Es geht leicht bergab und jeder Läufer ist gut beraten, hier seine Akkus neu "aufzuladen", denn es folgte eine weitere kräftezehrende Steigung. Die anschließende Erholungsphase ist nur kurz. Nun erwartete uns in einer langgezogenen Linkskurve ein ca. 2,5 km langer Anstieg. Diesen verliessen wir über den Zick-Zack-Weg bis zum Richard-Wagner-Platz. Mit einem weiteren Anstieg über die Poschwitzer Straße wartete nun der nächste schwierige Streckenabschnitt auf uns. Wir liefen weiter Richtung Poschwitzer Park, vorbei an Teich und Schloss und kehren ins Gewerbegebiet Weißer Berg zurück, vorbei am Lindenaumuseum wird es dann richtig ernst, denn es folgt der ca. 500 m lange Anstieg durch den Schlosspark hinauf zum Teehaus. Nun begann der wohl reizvollste, aber auch gefährlichste Teil unserer Strecke. Wir liefen die Jungferngasse, die Berggasse und die Frauenfelsstraße. Das historische Altstadtpflaster mit all seinen Tücken und Kanten fordert die volle Konzentration eines jeden Teilnehmers. Jeder falsche Tritt könnte das „Aus“ bedeuten.... Um den Kunstturm ging es die Schlossauffahrt hinauf und durch den "Triumpfbogen" mit anschließender Umrundung des Schlosses zurück zum Ziel vor dem Rathaus! Die Halbmarathonis hatten es geschafft. Für die Marathonis beginnt  das "Spiel" von vorn, nur mit dem Unterschied, dass die Steigungen nun doppelt so hoch erschienen.... In der Summe hatte der Marathon ca. 700 anspruchsvolle Höhenmeter.