35. Neujahrsberglauf in Falkenstein

Auf ein Neues....

Traditionell am Jahresbeginn beschnuppert sich die ambitionierte Läuferschar im
vogtländischen Falkenstein zum Neujahrsberglauf und Auftakt zum Vogtland-Cup.
Das eher herbstliche Wetter der Vorwochen verschaffte den meisten Aktiven nicht nur
perfekte Trainingsbedingungen, sondern ließen auch gelegentlich angesetzten
Weihnachtsbraten-Bäuchen keine Chance.

So folgten auch wir am 4. Januar gern der Einladung des SV Blau-Weiss Auerbach.
Das erfolgreiche Abschneiden bei den vier Tage zuvor durchgeführten Silvesterläufen
verhießen Erwartungsvolles. Diesmal eben bei milden 5°C plus, schnee- und regenfrei,
dafür mit allerhand Wind.

Der gewohnt kompetente und gut gelaunte Reiner Z. schickte die knapp 300 Teilnehmer
auf die 3-, 11,5- und 20,7km lange anspruchsvolle Bergstrecke durch Wald und Flur
rund um die Talsperre Falkenstein, wobei die zu bewältigenden 180 Höhenmeter pro Runde
auf am Stück zu laufenden vier Kilometern zu bezwingen sind.

Ernst Rollinger brauchte für die Cup-Wertung „nur“, die für ihn fast lächerlichen 11,5 km
zu bestreiten. Er spulte diese mit Bravour und gewohntem Ehrgeiz ab.
Als Gesamt 22. (!!) gewann er nicht nur seine Altersklasse M60, sondern trug sich auch
mit seiner Zeit von 50:50 min als jetzt Schnellster in die ewige AK60-Bestenliste
des Laufes ein. Toll gemacht!

Zwei Bergrunden mussten die Läufer auf der langen Distanz drehen, wobei unseren
drei Startern nach der ersten Runde anhaltend gute Laune und die notwendige Lockerheit
bescheinigt werden konnte. Die aus unserer Sicht beste Zeit und Platzierung lief hier
erwartungsgemäß Holger Zander, der sich zwar dem souveränen Sieger der Vorjahre
Nico Jahreis geschlagen geben musste, aber als Gesamtzweiter und M40-Sieger in für ihn
recht lockeren und sehr akzeptablen 1:17:25 h das Ziel am Rathaus in der Dorfmitte
erreichte. Recht zügig kam dann schon Steffen Großer den letzten Anstieg hochgehetzt
und freute sich nicht nur über seine Zeit 1:24:56 h, sondern auch über den gesamt 9.
und M50-Vizeplatz. Vereinschef Jens Lorenz ließ nicht lange auf sich warten und
erkämpfte in 1:32:49 h den Gesamt 20. und undankbaren vierten M50-Platz.

Wir gratulieren zu den prima Leistungen und wünschen Thomas Sandner,
der grippegeschwächt aufgeben mußte, ganz schnelle Genesung!