Holger gewinnt 36. Stauseelauf

Der LAC Erdgas Chemnitz lud an diesem Wochenende zur 36. Auflage des Stauseelaufes wieder in den Rabensteiner Wald ein. Die anspruchsvolle Strecke ist nicht jedermanns Sache und schon gar kein Spaziergang. Kurze Anstiege und scharfe Kurven muß man schon mögen. Für unseren Holger Zander aber gerade deswegen eine ordentiche Herausforderung, der er sich auf der längsten der angebotenen Distanzen stellte.
Auch hier können wir einen tollen Erfolg vermelden - nämlich den Gesamtsieg auf der 25 km-Strecke in 1:31:25 h! Mit zwei Minuten Vorsprung hatte Holger auch einen sehr souveränen Vorsprung herausgerannt. Wir gratulieren, wünschen eine verletzungfreie Trainingszeit mit weiterem Formanstieg!

Allegro beim 12.MDM oder We are the Champions

Der (Lauf-)Herbst beginnt.

Und wer sich an diesem Wochenende nicht beim Stauseelauf in Chemnitz oder beim Stadtlauf in Leipzig tummelte, spulte seine Kilometer beim 12.Mitteldeutschen Marathon eben in Halle ab. Für uns war es jedes Jahr ein gutes bestzeitfähiges Pflaster, so daß wir auch diesmal als fünfköpfige Truppe den Weg ins Land der Frühaufsteher fanden.

In der Jahrhunderthalle von Spergau wurden noch die Startunterlagen abgeholt und befreundete Laufkollegen gewohnt fröhlich begrüßt.

Um neun schickte dann Waldemar C. und Leuna Bürgermeisterin die 200 Marathonis und 25 Staffeln auf die Strecke von Spergau Richtung Halle, vorbei an Wengelsdorf, Korbetha, Leuna, und Merseburg, Schkopau, Holleben teils einsam, teils von Anfeuerungsrufen vieler (eben frühaufstehender) Zuschauer begleitet.
Nur einer von uns, nämlich Steffen Großer hatte die ganze Zeit Begleitung - das Zeitfahrzeug und das Führungsfahrrad mit dem Schild „1.Mann Marathon“. Ich mußte mir schon die Augen reiben. Der Steffen lief da tatsächlich vorne weg und das tat er gleichmäßig stabil im geplanten 4 min/km-Schnitt. Nur der Wind blies den Läufern ordentlich um die Ohren und nervte gewaltig, aber das war ja für alle gleich. Die Strecke ist sehr gerade und fast topfeben. Steffen´s Abstand zu den Verfolgern vergrößerte sich zusehends und seine Beine wurden zum Glück nicht schwerer. Den MDM gewinnen, da ganz oben stehen, ja - das schien in greifbarer Nähe!

Auch unsere anderen beiden anderen Starter, Vereinschef Jens Lorenz und Webmaster Sven Wiedemann, waren auf der Jagd nach persönlichen Bestzeiten – piano laufen war gestern – heute stand allegro auf dem Plan. Mal zu zweit mit anderen Läufern, aber meistens alleine meisterten auch die Beiden ein anständiges Rennen und rangen wiedermal den inneren Schweinehund zu Boden. Gut, dass es reichlich vorhandene (isotonische) Anlaufstellen an der Strecke gab, denn es war wärmer als gedacht. Die letzten Kilometer  über die überdimensionierten Strasse durch die Plattenbauten werden eigentlich für jeden zur Tortur. Nicht für Steffen. Er lief tatsächlich „das Ding nach Hause“ und wurde als Marathonsieger nach 2:51 h auf dem Hallenser Hansering klasse von vielen begeisterten, jubelnden Zuschauern, puschelwedelnden Cheerleadern und dem Cierpinski-Clan empfangen. Siiieg für den Läuferbund Schwarzenberg! Zum eigentlich verdienten Ausruhen war aber jetzt gar keine Zeit, denn plötzlich stand unser Steffen im Mittelpunkt des Interesses von Presse und TV.
Jens Lorenz kämpfte sich ebenso souverän nach 3:11 h als gesamt 17. und Vierter der AK 50 ins Ziel an der alten Stadtmauer, während Sven nach Schlußsprint in 3:25 h als Gesamt 36. und 6. der AK M40 glückseelisch und erschöpft in der Händelstadt ankam. Wir gratulieren zu den tollen Platzierungen und Sven zur neuen persönlichen Marathon-Bestzeit!

Die Marathonis waren schon eine Weile unterwegs, da formierte sich in der Hallenser Innenstadt das Starterfeld der Halbmarathonis, unter ihnen Philipp Linser und Ernst Rollinger, für die es auch um mehr ging als eine „goldene Ananas“. Um 10.30 Uhr rollte das großes Starterfeld los Richtung Pulverweiden, entlang der Saale auf die Peißnitz, zu den Klausbergen und über den Gimritzer Damm wieder zurück zum Hansering. Philipp lief ein von Anfang an ein beherztes und selbstbewußtes Rennen und querte nach super 1:20:08 min in neuer persönlicher Bestzeit die Hallenser Ziellinie als Gesamt 19. (!!) und Sechster seiner AK M30. Ernst machte unseren Tageserfolg perfekt und sicherte sich trotz Achillessehnenschmerzen den 2.Platz in der AK M60 in 1:34:50 h.

So waren unsere Männer heute alle Sieger, jeder für sich ganz persönlich und alle für den Läuferbund Schwarzenberg. Welch schönere Werbung kann es für das Erzgebirge und den anstehenden Tag der Sachsen geben! Wir gratulieren und wünschen euch weiter so tolle Erfolge und Erlebnisse bei den anstehenden Herbstveranstaltungen.