Der Gore-Tex – Transalpine-Run oder das Abenteuer in den Alpen

Oberstdorf / Latsch: Am 31.08. startete der 9. Gore-Tex – Transalpine-Run in Oberstdorf und führte die knapp 360 Teams hochmotivierter Läufer auf 8 Etappen über Lech am Arlberg, St. Anton am Arlberg, Samnaun, Scuol, wo am 5. Lauftag der Bergsprint stattfand, weiter über St. Valentin auf der Haide, Sulden nach Latsch im Vinschgau.

Dabei legten die Läufer eine Strecke von reichlich 260km und knapp 16000 Höhenmeter zurück.

In diesen 8 Tagen hielten die Alpen alles parat, was sie im Spätsommer zu bieten haben – Sturm, Regen Schnee, aber vor allem herrliche Panoramen bei strahlendem Sonnenschein, was das Herz der Trailläufer höher schlagen ließ. So wurde unterwegs der eine oder andere Fotostopp eingelegt, um tolle Momente festzuhalten.

Unter das internationale Starterfeld, zu dem neben den Stars der Trailrunningszene auch die Dauerbrenner des TAR’s gehörten, mischten sich zum 1. Mal 2 Läufer des Läuferbundes Schwarzenberg. Jens Schilhan und René Lauckner gingen als Team „SCHWARZENBERGER DRACHEN“ an den Start. Die beiden trafen am Start auch Bekannte der hiesigen Läuferschar, so z.B. Thomas Drechsler, der im Team „Rennsteigläufer“ einen weiteren Thüringer begleitete, sowie weitere Läufer aus Sachsen, die im Verlauf der Woche zu einer tollen Gemeinschaft zusammenfanden, viel Spaß auf den tollen und anspruchsvollen Trails hatten und gemeinsam ordentlich in Latsch das Finishen feierten.

So verlangte die Strecke den Läufern konditionell alles ab und es galt bis zum Schluss die Konzentration hoch zu halten, enthielten selbst die vermeintlich leichten Passagen die eine oder andere Stolperfalle.

Dass der Run alles andere als ein Spaziergang war, zeigt die Tatsache, dass nur 265, der gestarteten 360 Teams das Ziel in Latsch erreichten.

Umso höher ist die Leistung all jener zu bewerten, die nach diesen 8 harten, aber auch schönen Tagen die Ziellinie unter dem Jubel der anwesenden Familienangehörigen, Freunden und Gästen überquerten.

Unser ganz besonderer Dank gilt einmal mehr Sylvia, die uns alle Arbeiten zwischen den Etappen abgenommen hat, uns am Morgen und auf den letzten Metern motivierte, die Hotelzimmer bezog und dafür sorgte, dass unsere Sachen in selbigen waren, die uns vom Ziel abholte und früh ganz zeitig wieder zum Start brachte, nebenbei noch den kleinen Linus betreute, unzählige Fotos schoss und auch sonst für gute Laune im Läuferfeld sorgte.

Ein Schwarzenberger Drache