Erfolgreich ins Neue Jahr beim Neujahrsberglauf in Falkenstein

Wir können weiterjubeln - erfolgreich sind unsere Läufer ins neue Trainings–und Wettkampfjahr 2012 gestartet.

Beim Neujahrsberglauf am 7. Januar in Falkenstein, dem ersten Lauf im Rahmen des Vogtland-Cups, hatten wir nicht nur mit der liebgewonnenen Konkurrenz zu kämpfen, sondern auch mit vielen Schneeflocken, Matsch und Wind. Bei Temperaturen um die 0° schickte der Veranstalter SV BlauWeiss Auerbach die insgesamt ca. 270 Teilnehmer auf die anspruchsvollen Strecken über 3, 11,5 und 20,7, die ihren Start- und Zielbereich am Rathaus in Falkenstein hatten.

Während sich die meisten Starter auf der 11,5 km Strecke profilierten, haben sich unsere Starter Thomas, Jens und Steffen auf die lange Distanz über 20,7 km getraut. Es galt zwei Berg-und Talrunden mit je 180 m Höhendifferenz zu meistern.  

Trotz Wadenkrämpfen erkämpfte sich Thomas Sandner überlegen in 1:24:46 h den Altersklassensieg in der M 40, der 8. Gesamtplatz ist nicht weniger beachtlich. Ebenso souverän siegte Jens Schilhan in 1:28:58 h als gesamt 13. in seiner Altersklasse M35. Das Krönchen aus Läuferbund-Sicht setzte dem Ganzen Steffen Großer auf. Besser als erwartet bestritt er in 1:23:24 h ein Super- Rennen und konnte sich damit den fabelhaften 6. Gesamtplatz sichern. In seiner Altersklasse M45 war das verrückterweise „nur“ Platz 3. In Bayern gibt’s wohl nicht so tolle Läufe um diese Zeit?

Wir gratulieren zu den tollen Ergebnissen und sehen dies als gutes Vorzeichen für ein erfolgreiches Wettkampfjahr 2012!

Teamgeist beim 3.Leipziger Wintermarathon 2012

Eigentlich schickt man bei dem Wetter keinen Hund vor die Tür – außer man hatte sich zum 3.Leipziger Winter-Team-Marathon angemeldet. So auch unsere beiden fleißigen Wettkämpfer Jens Schilhan und Steffen Großer. Im Dreier-Team sollte die Marathondistanz durch den Leipziger Clara-Zetkin-Park bezwungen werden.
Steffen hatte keinen Geringeren als Thomas König vom LC Oelsnitz „annektiert“, Jens bildete mit Felix Woldt aus Lauter ein Laufteam. Aber unseren beiden Teams fehlten im Vorfeld die dritten Männer! An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Teambörse des Veranstalters  LG Exa, die uns hier super unterstützten. Den „Gebirgsrunners“  (Steffen und Thomas) wurde ein gewisser Florian Trilsch aus Leipzig, 19 Jahre jung(!!!), Geologie-Student, vereinslos, als Unter3h-Läufer vermittelt.  Also ehrlich, skeptisch waren wir schon. Jahrelange erfolgreiche Lauferfahrung sollte sich „paaren“ mit jugendlicher Unbekümmertheit und (wichtig!!) Marathonschnelligkeit.
Die „Sachsen-Jäger“ (Jens und Felix) waren mit Falk Hübner ebenso gut und zuverlässig „bedient“ worden.

Die Veranstaltung wurde ihrem Namen gerecht, das Wetter bot den 84 Teams oder besser 252 Lauf- Verrückten alles – Schnee(regen), Kälte, Wind, Matsch. Pünktlich 11 Uhr fielen die ersten Schneeflocken und es ging auf die acht Runden in Leipziger City-Nähe. Jetzt galt es, nicht nur Ausdauer, sondern auch Teamgeist und Willensstärke unter Beweis zu stellen. Und das können wir Erzgebirger!

Steffen, Thomas und Florian machten erwartungsgemäß von Anfang an kein Hehl daraus, um den Sieg mitlaufen zu wollen und liefen wie ein Uhrwerk – 21 min pro Runde war der Plan. Nach Runde 1 und 2 konstant auf Platz vier, wurde die Lieblingskonkurrenz vom RC Schloßbike Greiz schon in Runde 3 überrannt, zwei Teams an der Spitze hatten sich bereits ca. 600 m abgesetzt. Platz 3 hatten wir inzwischen ebenso souverän herausgerannt... locker sahen sie alle aus, „unsere“ Männer! Und regelmäßig im 2-3 km-Takt die (im Nachhinein völlig überflüssige) Frage: "Florian, alles gut?"
Nach sieben Runden war das führende Team zerbröckelt und plötzlich waren wir auf Platz zwei! Und der Vorsprung des Teams „Fahrradkuriere.de“ schmolz. Am Ende trennten die „Gebirgsrunners“ nur 73 Sekunden vom Sieg. Nach 2:57:42 h waren Steffen, Thomas und Florian im Ziel – erschöpft, durchnäßt, fast erfroren, aber stolz und glücklich - vor allem auf den Youngster Florian, du bist unser Star des Tages! Unglaublich! Wir danken dir für diesen tollen Tag, deinen Respekt und Biß. Wir freuen uns auf jeden Fall auf ein Wiedersehen!

Jens, Felix und Falk liefen ein ebenso konstantes Rennen, bis kurz vor Schluß auf Platz vier (!!), das am Ende in 3:10:35 h mit einem Super-Platz 5 belohnt wurde. Eine bessere Zeit und Platzierung wurde nur durch einsetzende Wadenkrämpfe verhindert. Kein Wunder bei den Bedingungen.

Ein Dankeschön gilt den Organisatoren und allen ausdauernden Helfern an der Strecke. Wir  freuen uns auf die vierte Auflage im nächsten Jahr!